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Periointegration für sichere Implantate

Prof. Dr. Marc L. Nevins

"Es bleibt die größte Herausforderung den dauerhaften Halt eines Implantates zu garantieren. Nachdem das Problem der Osseointegration gelöst ist, steht nun die Periointegration im Fokus der Bemühungen."
Prof. Dr. Marc L. Nevins

Der erste Durchbruch für die dentale Implantologie gelang im Jahr 1952 durch die wegweisende Forschung des schwedischen Professors Per-Ingvar Brånemark über die "Osseointegration" von Titan im menschlichen Knochen. In Deutschland werden nach diesem Prinzip ungefähr seit 1969 Implantate im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich gesetzt.

Ein Problem der dentalen Implantologie bleibt jedoch die langfristige Überlebensrate der Zahnimplantate: Die Verbreitung der periimplantären Mukositis wird mit über 50 % und der Periimplantitis von 12 % bis 40 % angegeben (Lindhe J, Meyle J, 2008). Man muss also davon ausgehen, dass circa ein Drittel aller Implantate im Laufe von zehn Jahren eine Entzündung des umliegenden Gewebes entwickeln, die zum Implantatverlust führen kann.

Um dieser Gefahr zu begegnen, wurde im Jahr 2006 die Academy of Periointegration (AP) gegründet. Dieser Zusammenschluss von Experten definierte design- und medizintechnische Verbesserungen, um die entzündungsfreie Einbettung von Implantaten in das umgebende Zahnfleisch auch langfristig zu garantieren. Das neue Prinzip der gesunden und langfristigen Gewebeintegration von Zahnimplantaten bezeichneten die Forscher als "Periointegration".

Ein neuartiges Zahnimplantat, das die hierfür notwendigen "periointegrativen" Eigenschaften besitzt, wurde anschließend gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut entwickelt und als "PerioType" bezeichnet.

Besonders die Verwendung einer neuartigen High-Tech-Beschichtung aus Zirkonnitrid im transgingivalen Bereich zeigt im Vergleich mit Reintitan eine deutlich bessere Biokompatibilität und eine erhöhte Anlagerung von Gingivafibroblasten (Becker J, 2008). Aufgrund der deutlich höheren Oberflächenhärte verschlechtern auch Scaler und Küretten die Eigenschaften der Oberfläche nicht. Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen außerdem, dass sich an Zirkonnitrid weniger Plaque anlagert als an Titan. Die Zusammensetzung der Bakterien ist deutlich weniger pathogen (Grössner-Schreiber B, 2012).

Durch den Einsatz der von Clinical House Europe patentierten Zirkonnitrid-Oberfläche in Kombination mit einer extrem stabilen Implantat-Innenverbindung und einer innovativen, stegförmigen Implantatschulter (SIS), die dem Implantat die Dichtigkeit einer Schweizer Taucheruhr verleiht, vereinen die Implantat-Systeme von Clinical House Europe optimale Osseointegration und ideale Periointegration.

Periointegration + Osseointegration = 100% sichere Implantate
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